Begriffe aus dem Webdesign verständlich erklärt

Als Webdesigner wirft man gerne mal mit Begrifflickeiten um sich, die sich nicht immer von selbst erklären. Um diesen Wirrungen entgegenzutreten, habe ich ein kleines Glossar für Sie zusammengetragen.

Das Glossar selbst wurde mit jquery-Accordion erstellt, das ich sehr gerne bei Listenbegriffen verwende.

Glossar
Responsive Design

Beim Responsive Webdesign handelt es sich um eine gestalterische Umsetzung mit Hilfe von Media-Queries, so dass diese auf Eigenschaften des jeweils benutzten Endgeräts, vor allem Smartphones und Tabletcomputer, reagieren können. Der grafische Aufbau einer „responsiven“ Website erfolgt anhand der Anforderungen des jeweiligen Gerätes, mit dem die Seite betrachtet wird. Dies betrifft insbesondere die Anordnung und Darstellung einzelner Elemente, wie Navigationen, Seitenspalten und Texte, aber auch die Nutzung unterschiedlicher Eingabemethoden von Maus (klicken, überfahren) oder Touchscreen (tippen, wischen).

Generell eignet sich responsive Design bei allen Endegeräten, die über einen schnellen Internetzugang verfügen. Für die mobile Version einer Webseite sind Web Apps die bessere Alternative.

Content Managment System

Das Content Management System ( CMS )ist eine Software, die es ermöglicht Inhalte wie Texte und Bilder in Webseiten einzufügen. Der große Vorteil besteht darin, das jeder mit den entsprechenden Zugriffsrechten ausgestatteter Administrator die Seite gestalten kann. Über eine Einstellmaske kann der User auf seine Seite zugreifen.

Eine Vielzahl von Einstellungsmöglichkeiten ermöglichen es z.B. Zugriffsrechte zu reglementieren.

Eine CMS eignet sich für Webseiten, die einen häufigen Contentwechsel aufweisen.

Redesign

Ältere Webseiten entsprechen häufig nicht mehr den aktuellen technologischen Standards oder sehen einfach scheußlich aus. Was in Zeiten von Tabellengestaltung noch chic war, entspricht heute nicht mehr dem Zeitgeist, sowohl in optischer wie auch in technischer Hinsicht.

Aber auf Vorhandenem aufzubauen ist manchmal leichter als die Entwicklung eines neuen Webauftritts, sofern nutzbare Substanz vorhanden ist.

Also sprechen wir drüber.

Web Apps

Web Apps sind optimierte Internetseiten für Smartphones. Durch die Verwendung von HTML5, CSS3 und Javascript ist es möglich, Inhalte auf Smartphones darzustellen und mit einigen Funktionen des Smartphones zu verknüpfen. Hierzu zählen die Telefonfunktion, das Versenden von Emails und SMS und der Zugriff auf die GPS Funktion. Ohne das lästige Tippen auf viel zu kleinen Tastaturen wird die mobile Webseite gestartet, indem ein QR-Code gescannt wird. Dieser lässt sich überall einsetzen, z.B. auf Fahrzeugen, Flyern, Visitenkarten, Schaufenstern, Produkten, und vielen weiteren Objekten. Neben Textbeiträgen ist es auch möglich, Videobeiträge im Rahmen einer Präsentation in die App zu integrieren. Die GPS Funktion ermöglicht es, den Standort der Betriebsstätte in einer Karte darzustellen und auch die Navigationsfunktion zu nutzen. Im Gegensatz zu nativen Apps, die erst installiert werden müssen, sind Web Apps sofort präsent, ohne Speicherplatz zu binden. Da sie browserbasierend sind, funktionieren diese auch plattformübergreifend, d.h. sowohl mit iOS ( iPhone ) als auch mit Android und anderen Systemen. Das schont Ressourcen und den Geldbeutel.

Bildoptimierung

Um schnelle Ladezeiten für den Webaufbau zu generieren ist es notwendig Bilder und Grafiken für das Netz aufzubereiten. Schnelle Ladezeiten, der progressive Bildaufbau und "sprechende Bilder" werden von Suchmaschinen erkannt und sorgen für bessere Platzierungen in den Suchergebnissen.

Wichtiger jedoch ist das Bild an sich. Bilder wecken Emotionen beim Betrachter. Die richtigen Bilder sorgen dafür, dass sich der Besucher für Sie interessiert und auf ihrer Internetpräsenz bleibt.

Content nach semantischen Grundlagen

Ziel des semantischen Contents ist es, die Bedeutung von Informationen für Computer verwertbar zu machen und damit automatisch für die interessierten Nutzer im Zuge einer Abfrage zu ordnen. Die Informationen im Web sollen von Maschinen interpretiert und automatisch weiterverarbeitet werden können. Informationen über Orte, Personen und Dinge sollen mithilfe des "Semantischen Webs" auf der Basis der Inhalte miteinander in Beziehung gesetzt werden können.

Hierzu zählt der klar strukturierte Textaufbau mit der Verwendung von Kernbegriffen, die bei einer Suchmaschinenabfrage logischerweise benutzt werden, als auch die Sortierung der Überschriften von H1 nach H6. Für tiefergehende Beschreibungen einiger Kernbegriffe können Itemprops verwendet werden.

Die webfreundliche Aufbereitung von Texten ist Teil des OnpageSeo.

Suchmaschinenoptimierung ( SEO )

Seit Google sich zur Nummer 1 der Suchmaschinen entwickelt hat, wird das Thema SEO auch für kleinere und mittlere Unternehmen zunehmend wichtiger. Hier wird auch die Marktmacht von Google deutlich. Ursprünglich als werbefreier Dienstleister angetreten, generiert der Suchmaschinenriese mittlerweile die größten Werbeeinnahmen weltweit. Zum einen hat man die Möglichkeit durch bezahlte Werbung ( Google Adwords) in den Suchergebnissen zu erscheinen, dauerhafter ist es jedoch seinen Webauftritt für Suchmaschinen zu optimieren. Hier gibt es eine Vielzahl von Möglichkeiten bessere Platzierung zu erreichen sowohl OnPage als auch OffPage, auf die ich hier im einzelnen, aufgrund der Fülle, nicht eingehen möchte.

Sprechen wir darüber was für Sie wichtig ist.

HTML | CSS

HTML (Hypertext Markup Language) und CSS (Cascading Style Sheets) sind zwei der Kerntechnologien für die Erstellung von Web-Seiten. HTML bietet die Struktur der Seite, die CSS ist verantwortlich für die Gestaltung. HTML und CSS sind die Grundlage für die Erstellung von Web-Seiten und Web-Anwendungen

Es handelt es sich um Beschreibungen der Webseitenstruktur, die seit der Einführung von HTML5 und CSS3 aber auch Teile zum Objektverhalten, die bisher der Programmiersprache Javascript zuzuordnen war, mit beeinflussen.

Javascript | PhP

Während es sich bei HTML und CSS um Beschreibungssprachen handelt, sind Javascript und PhP Programmiersprachen. Im Gegensatz zu PhP wird Javascript im Browser des Clients ausgeführt, während PhP bereits auf dem Server generiert wird, d.h. wenn die Seite geladen wird, wurde PhP bereits ausgeführt.

Javascript wird benötigt, um Effekte zu generieren, z.B. wird dieses Glossar mit dem beliebten jquery-Accordion-Script realisiert. Die geschickte Verwendung von Javasript macht den Webauftritt lebendiger und für den Besucher interessanter. Auch lassen sich Inhalte moderner präsentieren.

PhP (Hypertext Preprocessor) ist eine Scriptsprache, die hauptsächlich zur Erstellung dynamischer Webseiten verwendet wird. Über Masken in der HTML Struktur (Form Tags) können Eingaben in PhP eingelesen werden, die serverseitig verarbeitet und wieder in einer HTML Umgebung ausgegeben werden, wie z.B. die Nachrichtenfunktion meiner Seite.

MySql

MySQL ist eine nichtkommerzielle Datenbankanbindungssoftware, die sich bei Webdesignern zum beliebtesten Werkzeug für Datenverwaltung entwickelt hat. In Kombination mit PhP können dynamische Webseiten, z.B. für den eCommerce entwickelt werden.

QR-Codes

QR-Codes (Quick Response) sind zweidimensionale Codes, die Informationen mithilfe von schwarzen und weißen Punkten binär darstellen. Die Idee, Daten auf diese Weise grafisch zu codieren, ist bereits fast 20 Jahre alt, jedoch erst mit der massenhaften Verbreitung des Smartphones, ist der QR-Code auch beim Endkunden angekommen. Optional können QR-Codes auch farbig dargestellt oder mit einem Logo versehen werden.

Meta Elemente

Meta Elemente werden im Quelltext zu Beginn einer Webseite eingesetzt. In der Beschreibungssprache XML werden z.B. Suchmaschinen über den Inhalt der Webseite informiert. Hier werden die Stichworte hinterlegt, die für die Auffindung einer Webseite im Netz wichtig sind. Die Verwendung von Meta-Elementen ist eine kleine Wissenschaft für sich, da es hier eine ganze Reihe von Möglichkeiten gibt, über deren Sinn oder Unsinn unter Experten gestritten wird.

Webcrawler

Die Webcrawler ( auch Spider oder Searchbots ) der Suchmaschinenanbieter, durchforsten das World Wide Web pausenlos nach neuen Webseiten oder Inhalten und bilden nach Schätzungen ca 40% des weltweiten Traffics. Über die robot.txt Datei, die man im Root seines Servers hinterlegt, kann man die Spider einladen, die eigenen Seiten für die Suchmaschinen zu indexieren, damit sie besser gefunden werden.